Maibe

Aus Sagen und Suenden



Maibe
Maibe logo.png
Ansprechpartner:Dawda, Dihya
Mitglieder:2
Schwerpunkte:Kushitisher Adel
Völker:Kushiten, nach Absprache auch andere Völker
Religion:Set, Derketa
Region:Dschungelrand / Wüste

Möglichkeiten[Bearbeiten]

  • Gerüchte darüber, dass irgendwo irgendjemand eine alte Pyramide ausbuddeln lässt, machen bereits seit Wochen im Exil die Runde
  • Dawda, der Bruder, ist des öfteren auf dem Markt anzutreffen, wo er seinen Geschäften nachgeht
  • Auch mit Helgrind soll der Kushit bereits Handel getrieben haben
  • Der ein oder andere hat bereits Erfahrung mit der den Chaga üblichen Verachtung Gallah gegenüber machen "dürfen"
  • Die Händlerin Kharin weiß zu berichten, dass die neuen Bewohner der Pyramide gerne Gold ausgeben, insbesondere für Wein, Feinkost und erlesene Stoffe
  • Das Innere der Pyramide wird offenbar ausgeplündert! Wie sonst könnte eine der Kushitinnen nur wenige Schritte vor ihren Stufen Handel mit Luxusgütern betreiben?

Hintergrund[Bearbeiten]

Heimat[Bearbeiten]

Kush. Ein Land voller Widersprüche. An den langen Küstenlinien im Westen brandet das unendliche Meer an weiße Strände und schroff in den Ozean stürzende Steilküsten. Im Osten erhebt sich das Gebirge von Xuthal in den weiten, blauen Himmel. Unpassierbar, die Gipfel schneebedeckt und dahinter die wilden Lande Darfars, Amazonias und Punts. Im Süden dichter Dschungel mit seiner undurchdringlichen Vegetation, bizarren Kreaturen und feuchter Hitze. Im Norden erhebt sich das stygische Reich aus der Wüste, in welcher die flachen Steppenlandschaften Kushs sich langsam verlieren.

Shumballa, die Perle Kushs, erhebt sich hier aus dem fruchtbaren Boden , der die Quellen des Zabh umgibt. Gegründet Generationen zuvor. Umrankt von Geschichten und Legenden, unermesslicher Reichtum und Zentrum der Macht des schwarzen Landes. Regiert von einem König, der längst den Verstand verloren hat und seiner nicht minder degenerierten Schwester, die ihren Bruder nur auf dem Thron belässt, um den Intrigen der Familie zu begegnen und ihre eigene Macht, ihren eigenen Reichtum immer weiter anzuhäufen.

Woher sie kamen, weiß heute Niemand mehr mit Sicherheit zu erzählen. Die einen sagen, einst habe das mächtige Reich Stygien die wilden schwarzen Lande erobern wollen, andere erzählen die Geschichte einer heroischen Flucht vor den Fesseln der Theokratie, welche Stygien erstickt. Chaga. Dunkle Haut, wie man sie jenseits der Grenzen des stygischen Reiches erwartet, die Züge jedoch hart und noch immer sind die Vorfahren aus dem Norden in diesen erkennbar. Ein kleiner Volksstamm, gemessen an der Einwohnerzahl Kushs, und doch regieren sie dieses Land mit unnachgiebiger Härte und dem Geschick shemitischer Wesire. Unterjochen die, die sie Gallah nennen, mit eiserner Faust und sonnen sich in dem Reichtum eines Landes, das sie mit Gold überhäuft.


Der Fall[Bearbeiten]

Intrigen, falsche Versprechen, süße Worte und warme Leiber, das Geschick eines Giftmordes hier, ein zum richtigen Zeitpunkt fallen gelassenes falsches Wort dort. Warme Schenkel um die Hüften eines Mannes, geflüsterte süße Nichtigkeiten in weißem Linnen. Dunkle Magie und ebenso dunkle Alchemie. Beschwörungen, Macht. Und Gold. Unmengen Gold. Dies ist die Welt, aus welcher Dihya und ihr Bruder Dawda stürzten, verbannt in ein Exil, von dem nur geflüstert wurde. Eben noch aufstrebende Intriganten an einem verderbten Hof, nun gezwungen, an einem ihren Gepflogenheiten fremden Ort ein neues Leben zu beginnen.

Es begann mit der Erinnerung an eine Legende des schwarzen Fürsten, der in einem unbekannten Land, regiert von Riesenkönigen ein kleines Reich schuf. Selbst ein Sklave, aber König unter den Sklaven. Es begann mit der Erinnerung an eine Legende, die von einem Grab sprach, das eines Königs würdig war. Nun ist dieses Grab freigelegt und Leben pulst abermals in den Kammern, Gängen und Nischen. Angefüllt mit unermesslichen Schätzen, Grabbeigaben, mit Papyrii und Büchern. Angefüllt mit Wissen, Geheimnissen und unheilbringendem Flüstern. Angefüllt mit unstillbarer Gier und nicht minder unstillbarer Lust. Von hier aus schicken sich Dihya und ihr Bruder Dawda an, dem verlorenen Land abermals den Stempel der Chaga Kushs aufzudrücken...

Die Familie[Bearbeiten]

Kartusche Dihya1.png

Wer sehnt sich nicht nach Schönheit, nach Vollkommenheit, und wer würde nicht alles dafür geben, sie auch nur für eine Nacht, für einen Atemzug gar, im Arm zu halten!

Einst erste Prinzessin ihrer Familie herrscht die junge Chaga nun über eine halbverschüttete Pyramide im Nirgendwo des Exils. Ehrgeizig, liebreizend und skrupellos, wo es sein muss, lenkt sie aus dem Hintergrund die Bemühungen ihres Bruders, der Familie, und vor allem ihr, zu alter Größe zu verhelfen.

Kartusche dawda1.png


Bei einem guten Handel ist Moral nur hinderlich.

Als geborener Geschäftsmann und einstiges Mitglied im Schattenrat treibt er auch im Exil die Belange der Familie unermüdlich voran, stets auf der Suche nach einem Handel und einer Gelegenheit.






Die Getreuen[Bearbeiten]

Kahun

Der Cousin aus einer unbedeutenden Nebenlinie kam schon als Säugling an den Hof der Familie und wuchs an Dihyas Seite auf. Als ihr treuer Leibwächter war er Teil der Verschwörung, und auch im Exil ist er enger Vertrauter und Handlanger der Geschwister.

Azil





Azil war und ist die eingeschworene Klinge Dawdas, eine stoische, bisweilen kalte und pflichtbewusste Kriegerin, welche die Interessen der Familie mit Stahl und ihrem Leben verteidigt.

Satala





Begnadete Tänzerin, fleischgewordene Sünde. Die junge Kushitin kennt alle Geheimnisse von Leidenschaft und Schönheit, von Medizin und Gift, und sie diente Dawda schon in der alten Heimat als Spionin und Informantin.

Khumi





Die kleine Schwester Kahuns teilt sich den hohen Wuchs mit ihrem Bruder und die Liebe zum Luxus mit ihrer Herrin. Das Schätzen und Katalogisieren der Funde aus der Pyramide ist ihre Aufgabe, und sie ist immer gewillt, die Dinge zu verkaufen, die sie selbst als entbehrlich einschätzt, um das Vermögen der Familie zu mehren.

Mahes




Das Schoßtier der Prinzessin, ein gewaltiger Löwe, dessen Widerrist ihr bis an die Schultern reicht. Üblicherweise hält er sich im Garten der Prinzessin auf, den er wohl zu bewachen weiß, doch gerüchteweise findet er mitunter auch den Weg in die Pyramide, bis in ihre Bettstatt.




Die Pyramide[Bearbeiten]

Pyramide.png

Am westlichen Rand des Dschungels, nicht unweit der Barriere, die alle Exilanten auf ewig an ihr Gefängnis binden soll, fand die Familie nach Wochen der Suche, durch Zufall oder gelenkt durch Götter' Hand, die vergoldete Spitze einer alten Pyramide im Sand. Gebannt von ihrer Entdeckung setzten sie alles daran, das Bauwerk freizulegen, zu öffnen und dessen Schätze zu erkunden - und für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Sklaven und Werkzeug wurden erstanden, Schweiß und Blut tränkten den hellen Sand, während dieser nach und nach, widerwillig, seine Geheimnisse preisgab.

Als endlich die Haupttore erreicht waren, drangen sie ins Innnere vor. Dort fanden sie mehr, als sie sich in kühnsten Träumen erhofft hatten, die Pyramide war noch versiegelt, ihre Schätze ungeplündert im Innern versteckt. Gold, Geschmeide, Tand, Karaffen voll seltener Öle und Gewürzen, alte Schriften und Bücher, Möbel und Werkzeug, konserviert für die Ewigkeit.

Nun lebt die Familie im Innern des alten Grabmals, doch bisher wurde der einstige Hausherr, der Fürst, dessen Grab das Bauwerk wohl sein musste, noch nicht gefunden.


OOC[Bearbeiten]

Wir bespielen die Überreste eines Adelshauses, das mit einem kleinen Teil seines Gefolges ins Exil verbannt wurde. Die genauen Hintergründe kann man IC durchaus erfahren, wenn man entsprechende Geduld mitbringt. Gerne dürfen wir angesprochen werden, ob andere kushitische Konzepte in unser Spiel passen. Wir suchen explizit keine Sklaven und wir können auch kein 24/7-RP-Bespaßen anbieten. Freie Dienerschaft jedoch ist gerne gesehen und wir sind ebenso gerne dabei behilflich, einem Charakter, der Maibe dient, einen entsprechenden Hintergrund zu geben.