Beregost

Aus Sagen und Suenden
Beregost
Beregost2.jpg
Volk:Graskaaler irgendwo zwischen Cimmerier und Hyborianer
Clan:Ilmainen lintu
Alter:Jenseits der drei Dutzend Jahre
Augenfarbe:Grau
Haarfarbe:Schwarz mit mehr als ein paar grauen Härchen
Größe:rund sechs Fuß
Gewicht:eher drei als zwei Zentner
Besonderheiten:Füttern hilft
Gesinnung
Einstellung:Brummelig
Religion:Crom

Der bräsige, breitschultrige, bierbäuchige, behaarte, bärbeißige Bergbewohner mit dem brachialen Bass kommt aus dem felsigen Niemandsland der Grenzkönigreiche zwischen Brythunien und Cimmerien irgendwo im unwegsamen Graskaalgebirge. Sein Clan Moragh zählt sich je nach Lage zum Königreich Brythunien (wenn Räuber durch's Land ziehen) oder auch nicht (wenn ein Steuereintreiber des brythunischen Königs vor dem Tor steht). Und ebenso steht's mit den Göttern. Sein Jarl Kol der Jüngere mag sich zu Mitra bekannt haben, doch trägt er noch immer Beregosts Axt in die Schlacht, die der mit den Runen und Zeichen der alten Götter verziert hat. Und die Geschichte der Axt ist die Geschichte Beregosts, die ihn ins Exil brachte.

Die Zeit im Exil[Bearbeiten]

Beregost lebte erst im Dörfchen Feuerhold am Nordufer des großen Flusses zwei Täler östlich der Wächter, das er mit der Heilerin Vega und der Fischerin Ravi gründete. Mittlerweile ist er seinem Weib Sinika in deren Dorf Ilmainen auf Teliths Insel gefolgt, wo er einen neuen Hochofen und eine neue Schmiede sein eigen nennt.

Seit seiner Ankunft hat er für eine stattliche Zahl Jägerinnen und Krieger wie Khaliaar und Madiba Waffen und Werkzeuge gefertigt, aber auch Bronzegüsse für das untergegangene Altharwa oder die Glocke im Schrein der Priesterin Avari.

Seine Leidenschaften lassen sich recht einfach zusammenfassen: sein Handwerk, Essen, sein Weib.

Handwerk[Bearbeiten]

Mit dem Stahl ist's wie mit den Menschen. Wenn'de alles kannst, kannste nichts. Für jeden Zweck einen eigenen Stahl.

– Beregost

Die Schmiede in Illmainen lintu

Beregost führt das Handwerk seines Vaters fort, wie es Tradition in seiner Sippe seit ewigen Zeiten ist. Wo Beregost ist, sind früher oder später ein Hochofen, eine Schmiede, all die Dinge, die er zur Ausübung seines Handwerks braucht. Nägel, Beschläge, Kerzenständer, das alles hat seinen Wert als Handelsware. Aber die wahre Kunstfertigkeit steckt Beregost in seine Werkzeuge und vor allem in Waffen.

Beregosts Klingen sind einige Dinge gemein. Wer sich nicht von der feinen Gravur des sich unendlich über die Seiten der Klingen windenden Knotens ablenken lässt, erkennt die verschiedenen Farben der Stähle, die zu einer Klinge vereint wurden. Im Inneren finden sich die weichen, elastischen Stähle, deren Rohlinge verdrillt und verschweißt wurden, die die Klingen Schläge und Stöße fangen lassen, bei der ein festerer Stahl brechen würde. Aber ein weicher Stahl kann keine Schärfe halten, darum sind die Schneiden aus festeren, spröderen Stählen. Das alles wird dann mit maßvollen Schlägen feuerverschweißt, dass sich aus all den Stählen eine nahtlose Einheit ergibt.

Beregosts Punze

Als Schmiedemeister hat Beregost selbstredend seine eigene Punze, sein eigenes Zeichen, das er in jedes Werkstück von etwas Wert einschlägt, das seine Schmelze und Schmiede verlässt. Das Zeichen ist zusammengesetzt aus den Runen ᛒ und ᛐ. Taucht jemand mit einer solchen Waffe oder einem solchen Werkzeug in Beregosts Schmiede auf, dann wird der es wahrscheinlich wieder richten – unter wüsten Beschimpfungen des Schmiedes, was man denn damit angestellt hat.


Ist ein guter Tausch für mich. Du bekommst ein besseres Schwert, ja, aber davon kann ich mehr machen. Das Schwert da hat eine Geschichte und die gibt es nur ein Mal. Und jetzt kommt es zurück zu mir, hm?

– Beregost