Adayr

Aus Sagen und Suenden
Adayr
Charbild.jpg
Volk:Nordheimer
Clan:Rúnheim
Alter:35
Augenfarbe:Sturmblau
Haarfarbe:Tiefes Rot
Größe:2.03 m
Gewicht:115 kg
Besonderheiten:Metbrauer Runheims
Gesinnung
Einstellung:Rechtschaffen-neutral
Religion:Ymir

Wir suchen die Monster, die Sie am meisten fürchten.

Wir jagen die Albträume, die Ihre feigen Träume verfolgen

Umso tödlicher die Beute, desto mehr feiern wir die Jagd.

Umso mehr ehren wir unseren Gott.

Dieses raue Land bringt Barbarei hervor, und wir schwelgen darin.

Das Exil ruft.

Reif für unsere Ernte.

Allgemeines[Bearbeiten]

  • Name: Adayr Sarlkin vom Dorf Norns
  • Spitzname: Metbrauer
  • Herkunft: Vanaheim, Stamm der Sarl
  • Beruf: Krieger, Angehender Braumeister.

Der Nordmann[Bearbeiten]

Krieg. Krieg ist das Lebensblut des Nordens und seiner Bewohner. Adayr ist ein Krieger. Hochgewachsen und wohlgenährt zeichnet sich sein Körper durch große, kräftige Muskeln , breite Schultern und ein audladendes Kreuz aus. Fest und klar zeichnen sich die einzelnen Muskeln wie gehärtete Taue unter der nordbleichen, rauen Haut ab, gehen von einem klar geformten Bizeps über zu einer breiten Brust mit einem darunter sich klar abzeichnenden Waschbrettbauch. Die Bewegungen des Vanir sind selbstbewusst, die Brust wird stolz empor gestreckt, die Schultern hinabgezogen. Der Körper selbst ist bedeckt durch die Spuren seines Lebens. Verheilte Knochenbrüche, die dunkle Flecken auf der Haut hinterließen, Bisse und Schnittwunden. Am prominentesten offenbart sich über seinem linken Brustmuskel ein dünner Schnitt. Wurzelt diese Wunde an der linken Schulter, schneidet sie über den Brustkorb und perfekt durch den Nippel des Mannes bis zu seinen Rippen hinab. Narben die ebenso Stolz getragen werden wie das Haupt.

Jenes Haupt des Vanir zeigt ebenso Spuren des kriegerischen Lebens. Schnitte, alte Blutergüsse, bleiche Lippen durch die frostige Kälte des Nordens und nicht zu vergessen der Feuerrote Bart untermalen das bisherige Auftreten Adayrs. Der Kopf ist an den Seiten kahl geschoren, nur ein dichtes Bündel Haupthaar in der Mitte wird gepflegt und regelmäßig nach hinten gekämmt. Der Bart hingegen wuchert, wächst über den Hals bis hinab zum obersten Punkt seiner Brust. In seltenen Fällen flechtet sich Adayr in diesen Bart kleine Zöpfe, umwickelt mit Lederbändern.

Die Sarl[Bearbeiten]

Bei folgendem Teil handelt es sich um reinen Charakterhintergrund, auf Basis von Seite 94 des Conan P&P PDF "The Road of Kings": "It is likely that there are regional gods as well, considering the Æsir and their life-style." Hierbei handelt es sich um keine offizielle Lore, es steht jedoch frei diese Informationen in seinen Hintergrund aufzunehmen oder selbst einen Mitglied dieses Stammes zu bespielen.

Der Stamm[Bearbeiten]

Die Sarl leben an den nordwestlichsten Ufern Vanaheims als Fischer, Räuber und Archetypus des Nordischen Volkes. Wenn die Stürme stark sind und die Kälte der Polarkappen nach Süden greifen leben die Sarl von der Jagd nach den Bestien des Eises - Mammuts, Bären aber auch Walrössern oder Robben. Neben der Jagd hat die Fischerei eine große Bedeutung für das Überleben des Clans, angebautes Getreide oder Früchte sind nur als Beilage auf dem Speiseplan. Das wenige verfügbare Ackerland ist immer wieder Teil von teilweise weit zurückreichenden Streitigkeiten unter verschiedenen Familien des Stammes. Land bedeutet Macht und Einfluss, fruchtbares Land umso mehr. Selbst in Zeiten zweifelhaften Friedens kommt es so immer wieder zu Schlägereien, Kämpfen oder auch Holmgängen unter Mitgliedern des Stammes.

Die Wichtigkeit Land zu besitzen, als Synonym für Reichtum und Einfluss, ist auch religiös begründet. Ein Mann der Land, Ymirs Erde, besitzt gilt als gesegnet und hat entweder schon seinen Wert als Krieger bewiesen oder steht in der Verantwortung dies noch zu tun. Ihre Stimme hat im Thing größeres Gewicht als das jener Vanir ohne Land und auf Raubzügen ist ihnen ein größerer Anteil am Plündergut sicher.

Die Sarl sind verteilt auf mehrere Dörfer die jeweils von einem einzelnen Häuptling regiert werden. Die Dörfer sind autonom und unterstützen einander ebenso wie sie sich bekämpfen. Selten nur erhebt sich ein Häuptling der die einzelnen Dörfer für einen größeren Raubzug vereint und daher zum Blutkönig gekrönt wird. Durch diese Autonomie entwickelten sich regionale Bräuche in jedem Dorf - und am Ende beziehen die Sarl ihren Bezug zum Stamm nur anhand des gemeinsamen Glaubens an die lokale Gottheit Kharsal

Der Glauben der Sarl - Die blutige Schlange[Bearbeiten]

Ymir ist der oberste Gott der Nordheimer - egal ob Vanir oder Aesir. Als Gott der Erde, des Eises und des Krieges wird er von jedem Nordheimer verehrt. Neugeborene werden Ymir geweiht um kräftige Krieger und Jäger zu werden. Bei den Sarl wird Ymirs Aspekt nicht nur auf die Erde beschränkt sondern auch mit dem Wind in Verbindung gebracht. Mit der fruchtbaren Erde gibt Ymir den Vanir eine Lebensgrundlage und Orte für ihre Raubzüge, mit den schneidenden Winden und finsteren Stürmen bestraft er Frevler und Feinde des Nordvolkes. Wenn Ymir ausatmet, so erzählen sich die Sarl, wehen kalte Winde über die Ländereien der Vanir. Schneestürme sind ein Zeichen von Ymirs Ungemach, werden manchmal aber auch als Segen gedeutet wenn diese Stürme einer Gruppe Krieger helfen unbemerkt sich einem Feind zu nähern (auch wenn kein Vanir das zugeben würde). Neben der allumfassenden Verehrung Ymirs durch Kämpfe, Gelage und Raubzüge wird die blutige Schlange Kharsal als sein Berater und Unterstützer verehrt.

Kharsal steht für Feuer und Wasser, zwei absolute Gegensätze. Wasser das in Form von Blut durch die Adern fließt und Leben spendet, Feuer das dieses Blut zum kochen bringt und die Gemeinschaft in Ekstase versetzt. Ymirs Symbol für die Sarl ist die Axt, Kharsals Symbol die beflügelte Schlange die ihren eigenen Schwanz verspeist. In den Mythen der Sarl brachte Ymir den Nordheimern das Leben und den Kampf, seine Tochter Atali den Frauen das seid und Kharsal dem gemeinen Volk das Feuer, den Skalden die Gesänge. Beschrieben wird Kharsal je nach Geschichte als Drache oder Schlange mit zwei oder vier ausladenden Flügeln. Der Körper ist bedeckt von Blutroten Schuppen und die Augen in ein eisiges Blau gehüllt. Seine Stimme soll die schönsten Gesänge produzieren können die sich ein Mensch vorstellen kann, ebenso wie der wache Geist der Schlange jede Geschichte Vanaheims rezitieren kann. Geopfert wird Kharsal das Blut der geschlachteten Opfer, mit dem die Schlange ihre Stimmbänder ölt und so auf ewig in den Hallen Valhallas für die Sarl Gesänge anstimmen kann.

Heilige Orte sind Flüsse, in denen das Blut erschlagener Feinde das Wasser Rot gefärbt hat. Neben der Aufgabe als Schutzpatron der Skalden sind es Kharsals Gesänge, die das Blut der Krieger zum kochen bringen und ihren Berserkerrausch anheizen. Das "Feuer" das in den Kriegern lodert wird angefacht und ihr blutiges Handwerk gilt als Dienst an der roten Schlange. Einmal im Jahr, an den letzten und ersten Tagen des neuen Jahres, findet ein großes Fest unter den Sarl statt bei dem alle Dörfer sich an einem heiligen Fluss sammeln. In diesem Fluss soll dem Stammvater der Sarl ertränkt worden sein, nur um dann mit den Erzählungen Kharsals wieder aus dem Wasser aufzutauchen. Neben reichhaltigen Blutopfern von Tieren und Menschen finden auch Magische Zeremonien der Völvas statt. Vanir die den Strohtod erlitten haben finden im Glauben der Sarl so eine Möglichkeit trotzdem nach Valhalla zu gelangen. Die Schädel der Toten werden das ganze Jahr über aufbewahrt und in jenen Nächten zu den Völvas gebracht. Es wird sich erzählt, das jene Männer und Frauen deren Schädel geopfert werden einen Weg nach Valhalla als Diener finden. Nordheimer spielen die Musikinstrumente bei den Festgelagen der Toten Krieger. Sklaven und Fremdländer werden zu Dienern ihres Mörders. Ein, für die Sarl, immer noch besseres Schicksal als die trostlosen Weiten.

Erzählungen[Bearbeiten]

Was wird über Adayr erzählt wenn man über ihn spricht? - Darf beliebig erweitert werden

Umfeld[Bearbeiten]

Vertraute[Bearbeiten]

Bekannte[Bearbeiten]